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Duell der Magier Fantasyfilm Kritik zum Kinostart

Nicolas Cage und Jay Baruchel, Quelle: Walt Disney Pictures
In einer Frauenzeitschrift las ich vor kurzem, Duell der Magier wäre nur etwas für wahre Fans. Und zu diesen zähle ich mich nun wirklich nicht. Dennoch versuchte ich mein Vorurteil gegenüber lächerlichen Fantasyfilmen mit großen Hollywoodschauspielern, denen Blitze aus den Fingern schießen, zu überwinden. Nicolas Cage als Magier mit langen, fettigen Haaren und in ledernem Lodenmantel? Wenn’s sein muss …

Duell der Magier

Dave ist ein ganz normaler Junge, der in New York aufwächst. Bei einem Klassenausflug treibt ihn der Zufall in ein altes Haus voller musealer Gegenstände. Dass hier auch Balthazar Blake (Nicolas Cage), ein ehemaliger Schüler Merlins und Beschützer der Welt vor dem Zugriff des Bösen, lebt, ahnt er noch nicht. In Dave erkennt Balthazar jedoch seinen zukünftigen Zauberschüler, der laut der Prophezeiung seinem Erzfeind Maxim Horvath (Alfred Molina) endgültig das Handwerk legen soll. Doch Dave ist noch zu jung, um das zu verstehen. Es vergehen Jahre, bis er als Physikstudent (gespielt von Jay Baruchel) wieder die Wege Balthazars kreuzt und sich nach etlichen Versuchen, Wiederstand gegen sein Schicksal zu leisten, doch in die weisen Hände des Magiers gibt um die Kunst der Zauberei zu erlernen und schließlich in einem gewaltigen Showdown gegen die bösen Mächte anzutreten. Doch bis zu diesem Zeitpunkt gilt es noch ein paar Widrigkeiten, die ihnen Horvath beschert, zu überwinden – eine gute Übung für den unerfahrenen Zauberlehrling.

Eigentlich erwartete ich einen 111 Minuten langen Film mit an den Haaren herbei gezogenen Dialogen, Kampfszenen, die nur des Kampfes wegen stattfinden und schlechten Effekten. Stattdessen sah ich einen 111 Minuten kurzen Film, der sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und deshalb mit Charme und Witz überzeugt. Ich als Fantasy-Neuling fühlte mich unterhalten – und das ist die Hauptsache bei diesem Genre.

Der tapsige Physikstudent Dave erfüllt zunächst nicht alle Voraussetzungen für einen mutigen Helden. Der anfänglich schüchterne, tollpatschige Antiheld, der der Zauberei nicht viel abgewinnen kann, macht sich durch seine unscheinbare Art schnell beim Publikum beliebt, nicht zuletzt durch sein amüsantes Werbungsverhalten um eine hübsche Mitstudentin und ehemalige Klassenkameradin, in die er schon als 12Jähriger verknallt war. Die Liebe ist also auch mit von der Partie in diesem düsteren Disneyfilm, der dank seiner gut gemachten Effekte weder billig noch effektheischend um jeden Preis wirkt. Im Gegensatz zu einem ähnlichen Kinospaß mit den jungen Zeussprössling Percy Jackson wurden hier die Effekte für sympathische und witzige Zaubertricks aufgewendet.

Nicolas Cage und Jay Baruchel, Quelle: Disney
So verwandelt sich ganz nebenbei das Zauberhandbuch durch simples Auffalten vom Miniformat zum dicken Wälzer. Und aus Balthazars schwerfälligem Oldtimer wird in einer Verfolgungsjagd mit dem Feind blitzschnell ein schnittiger Sportwagen. Hinter Spiegel kann man Dinge und Menschen verbannen und ein Chrom-Adler, der dekorativ am Chrysler-Building befestigt ist wird schnell zum lebendigen Transportmittel in hohen Lüften. Auch wenn man sich einige fiese Aktionen Horvaths, die den guten Balthazar und seinen Zögling aufhalten sollen, hätte sparen können (Warum kann sich der Zauberer Balthazar nicht durch einen einfachen Zaubertrick aus dem Treibsand befreien, in dem er droht zu versinken?)

Auch die Reminiszenz an Goethes Gedicht Der Zauberlehrling sollte nicht unerwähnt bleiben. So wie Mickey Mouse mit den tanzenden Besen und steigenden Wassermassen in einer Adaption des Werks zu kämpfen hatte, geschieht auch Dave dieses Malheur. Seine neu gewonnene Zauberkraft will der unerfahrene Lehrling zur Zeiteinsparung einsetzen und lässt die Wischmöppe für sich putzen. Damit bricht er nicht nur eine alte Zauberregel sondern setzt den Keller, in dem er immer übt, unter Wasser.

Urteil: 8/10

Deutsches Kinoplakat, Quelle: Disney
Fazit: Duell der Magier ist ein netter Film für die ganze Familie – unterhaltend, humorvoll und auch mal selbstironisch. Die Effekte der Zaubertricks sind gut gemacht und die Fieslinge, die Horvath unterstützen, geben auch ab und zu Anlass zum Schmunzeln. Vor allem Drake Stone (Toby Kebbell), ein exzentrischer Magier, der sich von den Menschen als Entertainer feiern lässt, ist eher eine Witzfigur als wirklich furchteinflößend. Bis zum Schluss bleibt der Film spannend. Einziger Wermutstropfen ist das etwas zu kitschige Ende, bei dem ich dann doch mal mit den Augen rollen musste.

Disneys Fantasy Abenteuer in New York startet am 2. September 2010 in den deutschen Kinos und auf Moviepilot findet ihr wie immer weitere Kritiken und hier im Blog auch Trailer, Clips und weitere Infos.
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Wolfman Horrorblog DVD/Blu-ray Kritik zum Universal Remake

Quelle: Universal Pictures
Als Lawrence Talbot (Benicio del Toro) in sein altes Heimatdorf zurückkehrt, um den grausamen Tod seines Bruders aufzuklären, wird er auf die blutige Spur einer Bestie aufmerksam, die die abergläubischen Bewohner des Ortes zunächst den im Wald lagernden Zigeunern zuschreiben. Der Verlobten seines Bruders (Emily Blunt) zuliebe begibt sich Lawrence auf die Suche nach der Kreatur – bis er ihr selbst zum Opfer fällt und die Motive seines exzentrischen Vaters (Sir Anthony Hopkins) zu durchschauen beginnt...

Erlebt nun nach den Vampiren auch der Werwolf seine große Kino-Wiederauferstehung? Mit diesem Film ganz sicher nicht. Der Grund: Wolfman schafft es einfach nicht, originell zu sein. Zwar verwebt er recht gekonnt eine einigermaßen interessante Familiengeschichte, etwas Zeitgeschehen und so manche deftige Splatter-Szene mit dem Werwolf-Motiv. Trotzdem hat man aber das Gefühl, die hier erzählte Geschichte schon tausendmal (in besserer Form) miterlebt zu haben. Sicher liegt das zum Teil daran, dass Wolfman die Neuverfilmung des Klassikers Der Wolfsmensch von 1941 ist. Dummerweise haben beide Filme bis auf die Namen der Figuren so gut wie nichts gemeinsam. Das Argument zählt also nur bedingt.

Benicio del Toro und Sir Anthony Hopkins, Quelle: Universal Pictures
Andererseits muss man dem Film anrechnen, dass er sich viel Mühe gibt, das Bestmögliche aus seinem verbrauchten Stoff herauszuholen: Das Star-Ensemble um del Toro, Hopkins, Blunt und später Hugo Weaving bemüht sich, seine einfach gestrickten Figuren mit Leben zu füllen und Make-Up bzw. Kostüm des Werwolfs lehnen sich zwar an die des Originals an – wirken aber manchmal etwas lächerlich. Das Kostümdesign des mittlerweile fast 30 Jahre alten American Werewolf wirkt da um Längen überzeugender. Dafür sind die Effekte aus dem Computer solide, besonders die Verwandlung zum Wolf macht einen recht authentischen Eindruck. Denn wirklich auftrumpfen kann Wolfman tatsächlich nur bei seinen Schauwerten: Der düsteren Atmosphäre, den vielen an diverse Horrorklassiker erinnernden Einstellungen, den pompösen Kulissen im trüben England und eben jenen Computerzaubereien.

Vom technischen Standpunkt gibt es an der DVD übrigens nichts auszusetzen: Das Bild ist scharf und kontrastreich, der Raumklang genretypisch eher unauffällig, aber vor allem in den hektischeren Szenen durchaus vorhanden. Nur das Bonusmaterial der Scheibe wirkt im Vergleich zu dem der Blu-ray wie ein schlechter Scherz: Lediglich ein paar unveröffentlichte und erweiterte Szenen sind dabei, während die HD-Variante einen wesentlich größeren Einblick in Produktion und Mythos gibt. Wer die Wahl hat und darauf Wert legt, sollte also eher zu dieser greifen.

Urteil: 6/10

Letztlich ist Wolfman eine visuell beeindruckende, ansonsten aber relativ uninspirierte Neubearbeitung des Werwolf-Mythos, die sicherlich nicht schlecht, aber leider auch absolut nichts Besonderes ist. Falls der Film die Rückkehr einiger anderer Horror-Figuren der Universal Studios einläuten sollte: Das geht besser!

Wie immer auch hier noch mal der Hinweis, dass ihr weitere Kritiken und Meinungen immer auf Moviepilot finden könnt und auch, dass sich das Horrorblog natürlich freut, wenn ihr den Film über die im Text verteilten Amazon-Affiliate Links freut!
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The Book of Eli - Die Hughes Brothers bringen Denzal Washington in die Endzeit

Denzal Washington, Quelle: Universal Pictures
Ein letzter großer Krieg hat die Welt in eine karge, trostlose Wüste verwandelt, Wasserknappheit und Plünderungen bestimmen den Alltag der wenigen Überlebenden. Einen von ihnen: der mysteriöse Einzelgänger Eli (Denzel Washington), seit dreißig Jahren stetig auf dem Weg Richtung Westen und sich durch jede Misslichkeit dieser neuen Welt kämpfend. Als er den Handlangern des fanatischen Carnegie (Gary Oldman) in die Hände fällt, kommt es zum Zwist: Es geht um ein Buch, das sich in Elis Gepäck befindet und das beide aus ganz unterschiedlichen Beweggründen für sich haben wollen …

Lange Zeit ist The Book of Eli vor allem One-Man-Show eines großartigen Denzel Washington, der wie geschaffen für die Rolle des stoischen, entschlossenen Outlaws scheint. Ähnlich bei seinem Gegenspieler: Oldman ist die Idealbesetzung für die Rolle des exzentrischen Bösewichts, den er auch hier souverän verkörpert.

Endzeit, Quelle: Universal Pictures
Der heimliche Star des postapokalyptischen Roadmovies sticht einem jedoch bereits in den ersten Sekunden in die Augen: Es sind die unterkühlten, kontrastreichen Bilder der verlassenen, manchmal wie gemalt wirkenden Landschaften, die den Grundton für Elis Abenteuer vorgeben. Dieses verläuft während des Großteils des Films relativ vorhersehbar und bedient sich hier und da unter anderem an Motiven aus dem Western-Genre, dem Sci-Fi-Klassiker Tank Girl und der düsteren Dystopie Children of Men. Lediglich gegen Ende erhöhen ein paar unerwartete Wendungen die Spannung, bevor das Ganze in einem Finale mündet, das geradezu nach einer Fortsetzung schreit. Bei dieser könnte dann vielleicht auf die manchmal etwas überhand nehmenden Christentum-Bezüge und Bibelzitate verzichtet werden, die mit zunehmender Filmdauer immer aufdringlicher werden. Wie wäre es stattdessen mit einer Vertiefung der leider nur angedeuteten gesellschaftskritischen Gedanken oder den genauen Hintergründen der Katastrophe, die die Welt aus The Book of Eli zu dem gemacht hat, was sie ist?

Urteil: 7/10

Die umfangreichen Extras der DVD bieten aber dennoch genug Zusatzmaterial, um den potentiellen Fan bei Laune zu halten. Unter anderem gibt es die obligatorischen Blicke hinter die Kulissen, Details zu den Hauptmotiven der Handlung und animierte Kurzfilme zu den Charakteren des Films. Ähnlich überzeugen können auch die gut abgemischte Dolby Digital-Tonspur sowie das knackescharfe Bild des Silberlings.

Insgesamt ist The Book of Eli ein Film, der weniger von seiner Geschichte, als vielmehr von seiner fantastischen Optik und den spannend inszenierten Kampfchoreographien seines überzeugenden Hauptdarstellers lebt. Das tut der Sache aber keinen Abbruch: Der Film ist definitiv sehenswert!

The Book of Eli ist ab heute überall auf DVD zu kaufen. Wer das Horrorblog unterstützen möchte kann sich an den Amazon Affiliate Links bedienen: The Book of Eli (DVD) und Blu-ray

Randwissen

Wer Fan von Endzeit-Thematisierten Filmen ist und sich dabei auch schon an Filme gewagt hat die vor 1980 gedreht wurden, kennt vielleicht auch A Boy and His Dog. Don Johnson spielt einen jungen Mann spielt der mit seinem Hund redet und durch die zerstörte Welt von 2024 läuft auf der Suche nach Mädchen. In The Book of Eli hängt ein Poster vom Film an der Wand - Wahrscheinlich eine Art Huldigung von den Hughes Brothers and den Film von L.Q. Jones.

Auf Moviepilot findet ihr noch weitere Profi und Zuschauermeinungen zu The Book of Eli und hier auch gleich noch den Trailer:
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The Collector Die DVD-Kritik

Quad Poster, Quelle: blogomatic3000
Einige Sammeln Briefmarken, andere Panini-Bilder... doch was sammelt dieser Typ eigentlich?

Nachdem die Herren Marcus Dunstan und Patrick Melton seit Teil 4 der SAW-Reihe, diese bis zur vollkommenen Verwirrung aufgebläht haben, widmet sich das dynamische Duo nun einer neuen Story.
The Collector - Dunstans Regie-Debut, bei welchen Melton den Co-Autor gibt. Der Einfluss früherer Arbeit ist bei diesem Film nicht von der Hand zu weisen, aber erst einmal der Reihe nach.

The Collector

Arkin (Josh Stewart), ein sympathischer Looser, mit Ex-Frau und Schulden, verdient sich seinen Hungerlohn als Installateur von Sicherheitsanlagen in den Häusern reicher Mitmenschen.
Als die Kasse seine Ex-Frau Ebbe anzeigt, beschließt er (gutmütig wie er ist), bei seinem letzten Auftraggeber das nötige PlingPling zu besorgen. Als er diesen nicht zu Hause wähnt steigt er kurzerhand in dessen Anwesen ein und beginnt sogleich sich an das Knacken des Safes zu machen. Soweit so gut, doch Arkin ist nicht allein.

Nun geht es Schlag auf Schlag, Arkin merkt schnell dass hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt, als er die im Urlaub vermutete Familie, schon ordentlich zugerichtet, im Keller findet. Der maskierte Fremde, welcher einen ausgesprochenen Faible für Insekten zu haben scheint, hat weder kosten noch Mühen gescheut, Arkin die Befreiung der Familie so unterhaltsam wie möglich zu gestalten. Allerlei Fallen lassen das Haus zur Folterkammer werden, doch Arkin lässt sich so schnell nicht unterkriegen. Schließlich muss er noch die kleine Tochter der Familie finden, die sich bisher erfolgreich irgendwo im Haus versteckt hält.

Soviel zur Story, die im Ansatz eine gehörige Portion Nervenkitzel verspricht. Alles nicht neu aber wer wird denn gleich den ersten Stein werfen. Leider bleibt vom erwarteten Einfallsreichtum & Nervenkitzel letzten Endes nicht viel übrig, denn schon nach kurzer Zeit wird die Frage nach dem Wie und Warum laut.
Was zum Henker bezweckt dieser maskierte Insektenfetischist mit seinem Tun, und wie um alles in der Welt hat er es an nur einem Nachmittag geschafft das Haus in einen Folterkeller umzufunktionieren? Warum ist es gerade diese Familie und was hat Arkin damit zu tun?

Urteil 5 / 10

Fragen über Fragen, die leider keine Antwort finden und im Laufe des Streifens auch nicht weniger werden. Alles in Allem findet der Film sein Fundament (leider nur) in einer makellosen Kameraarbeit & einem durchaus ordentlichen Score (Jerome Dillon - ehemals bei Nine Inch Nails). Die Bilder sind teils beeindruckend und fangen die Stimmung zu jeder Sekunde des Filmes perfekt ein, etwas Neues und innovatives sucht man jedoch in The Collector trotzdem vergeblich.

DVD Cover, Quelle: Splendid Film
Die Fallen waren für meinen Geschmack ebenfalls eher einfallslos, wenngleich ordentlich blutig anzuschauen.
Die Schauspieler können zwar überzeugen, jedoch dem Film nicht über die Vielzahl an Story-Löchern hinweghelfen. Schade eigentlich, denn das Ganze hat Potenzial. Mit einem JigSaw oder Ghostface-Killer kann es der Collector jedoch bei Weitem nicht aufnehmen (Das Sequel wird nicht lange auf sich warten lassen), dafür wird hier die Verworrenheit der letzten SAW-Teile zu sehr auf die Spitze getrieben und am Ende bleibt nur ein kurzer und schmerzhafter Film übrig den man wahrscheinlich einmal und nie wieder sehen wird. Sorry Insektenmann, da musst du noch etwas üben - sagt Justin Time.

Wer das Horrorblog unterstützen will kann The Collector über die folgenden Amazon-Affiliate Links auf DVD oder Blu-ray kaufen. Weitere Kritiken findet ihr wie immer zum Beispiel bei Moviepilot.
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Die Legende von Aang Die Horrorblog Filmkritik

Noah Ringer ist Aang, Quelle: Filmofilia
Da wir uns hier im Blog nicht nur auf die Horror Filme beschränken wollen, sondern auch gerne mal einen schönen Fantasy Film freuen, kommt hier Irmgards Kritik zum Fantasy Film Die Legende von Aang (The Last Airbender) der am 19. August in den deutschen Kinos startet.

Die Legende von Aang

M. Night Shyamalans neuer Film ist ein Fantasy-Action-Drama und eignet sich besonders gut für einen sonntäglichen Kino-Ausflug mit der ganzen Familie.

Der Film basiert auf der Fernsehserie Avatar - Der Herr der Elemente von Nickelodeon und dreht sich um den zwölfjährigen Aang, der die letzte Hoffnung der Menschheit ist. In dieser Fantasiewelt spielen die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft eine wichtige Rolle. Bestimmte Menschen können jeweils eines der Elemente bändigen. Nur der Avatar kann sie alle bändigen und sorgt so für das Gleichgewicht. Der Avatar wird immer wieder neu geborenen - im Moment steckt er im Körper des kleinen Aang (ein Luftbändiger), der aber eigentlich gar keine Lust auf die Verantwortung hat und sich erstmal für einhundert lange Jahre verkriecht.

In der Zwischenzeit ist das Gleichgewicht der Elemente außer Kontrolle geraten und die Feuernation unterjocht die anderen Menschen. In diesem Moment tritt Aang wieder auf den Plan um seine Rolle als Avatar anzunehmen. Aang ist nicht alleine - zusammen mit seinen Freunden aus der Wasserwelt macht er sich auf den Weg, die Feuernation zu besiegen. Zuerst muss er jedoch lernen, die anderen drei Elemente zu bändigen.

Ein sog. Appa Büffel, Quelle: AllMoviePhoto
Der Film ist sehr kurzweilig und klug erzählt. Als Kinobesucherin konnte ich in diese Welt wunderbar eintauchen und mich von den Elementen mitreißen lassen. Warum der Film als 3D-Version herauskommt, hat sich mir allerdings nicht erschlossen. Anders als bei James Camerons Avatar gibt es in Die Legende von Aang keine tatsächliche räumliche Tiefe. Die 3D-Technik scheint wohl eher eingesetzt worden zu sein, um als Argument an der Kinokasse zu gelten.

Wie auch immer. Wirklich begeistert hat mich der Hauptdarsteller Noah Ringer. Er ist zwar erst 13 Jahre alt, wirkt auf der Leinwand aber unglaublich präsent und ernsthaft. Der junge Mann aus Texas ist ein Taekwondo-Crack, was ihm bei der Rolle zu Gute kam. Viele Szenen, in denen Aang seine Übungen macht, wirken sehr meditativ und beruhigend - was in Actionfilmen ja nicht zu oft vorkommt.

Von der Kritik ist der Film überwiegend schlecht bewertet worden. Dabei wurde vor allem das Casting kritisiert. Alle guten Charaktere des Films werden von weißen Schauspielern gespielt und keine wichtige Rolle wurde mit einem asiatischen Schauspieler besetzt - obwohl der asiatische Einfluss in der Serienvorlage nicht zu übersehen ist.

Urteil 8/10

Nichtsdestotrotz finde ich den Film sehenswert: Viele gute Kampfszene, eine spannende Story und ein echt guter Hauptdarsteller! Also insgesamt 8 von 10 Punkten!
Der Fantasy Film startet am 19. August in allen 2D und 3D Kinos in Deutschland.

Weitere Meinungen zu Die Legende von Aang findet ihr auf der Profilseite bei Moviepilot.de.

Nachtrag

So wie es aussieht wird man nicht lange auf eine Fortsetzung warten müssen. Bereits während der Dreharbeiten zum ersten Teil schrieb M. Night Shymalan an dem Drehbuch zum zweiten Teil und bestätigte auch, dass wie im Original Azula als Gegenspielerin auftreten wird.
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Inception Die Horrorblog Filmkritik

Quelle: Slashfilm
Christopher Nolan hat uns 2008 in seinem The Dark Knight gezeigt, dass er es schaffen kann, aus einem eingemottetem Comic Helden eine lebendige Figur schaffen kann. Es ist dabei keine weiter halbherzige Comic-Umsetzung heraus gekommen, wie es in Hollywood öfers mal vorkommt.

Ob sein neuer Film Inception, an dem er immerhin an die 10 Jahre gearbeitet hat, den sicherlich hohen Erwartungen entsprechen kann, erfahrt ihr im folgenden, ersten Review von Christian (It’s Magic Blog), der somit seit heute Mitglied der Horrorblog Redaktion ist.

Inception

In einer nicht näher bestimmten Zukunft nutzt Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) eine Technik, die es ihm ermöglicht, in fremde Träume einzudringen und aus dem Unterbewusstsein der Schlafenden Gedanken zu entwenden. Als Extractor leistet er auf diese Weise Aufträge für Unternehmen ab. Bis ihm der Geschäftsmann Saito (Ken Watanabe) die Möglichkeit der Rückkehr in seine Heimat bietet, in der er wegen Mordes gesucht wird. Seine Forderung: das riskante Einpflanzen eines Gedankens in den Kopf des Firmenerben Robert Fischer (Cillian Murphy). Dieser soll die mächtige Firma seines Vaters nicht weiterführen, sondern zugunsten Saitos aufgeben. Gemeinsam mit einem Team aus Spezialisten (u.a. Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page) beginnt Cobb die Inception zu planen. Doch nach und nach wird er von seiner Vergangenheit eingeholt...

Bei Inception scheiden sich die Geister: Entweder ist es der Film der letzten Jahre oder lediglich konfus gestaltete Effekthascherei. Unmittelbar nach dem Kinobesuch ist man zunächst überwältigt – allzu sehr wirken noch das energische Spiel von ästhetischen Zeitlupenaufnahmen mit dröhnender Orchestermusik und die überraschend hintergründige Geschichte nach. Bei der späteren Reflexion – die bei Inception garantiert ist – offenbaren sich jedoch einige kleinere Makel.

Paris umgestalten …, Quelle: Warner Bros.
Die Trailer zum Film versprachen Beeindruckendes: sich wölbende Städte, um die eigene Achse rotierende Räume und viele, viele Explosionen. Es überrascht deshalb weniger, dass man letztlich nur eine sinnvolle Ordnung der bereits bekannten Szenen aus der Vorschau zu sehen bekommt. Viel mehr Effekte gibt es nämlich nicht. Doch das sollte man Inception anrechnen: Die CGI-Prahlereien sind hier nur Mittel zum Zweck, nämlich der Vermittlung einer absolut überzeugenden, annähernd perfekt durchdachten Geschichte – im Gegensatz zu einem Großteil ähnlich erfolgreicher Blockbuster, bei denen es in der Regel genau andersherum ist (Avatar lässt grüßen).

Es verlangt ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit, der zeitweise in vier verschiedenen Traumebenen stattfindenen Handlung zu folgen, jeden Kniff der Extraction- bzw. Inception-Technik zu verstehen und zusätzlich immer die Beweggründe der von DiCaprio verkörperten Hauptfigur im Auge zu behalten. Der Film ist mit Sicherheit nicht unverständlich, aber er verlangt, dass man mitdenkt und schlussfolgert. Ist das einmal geschehen, lässt einen Inception tatsächlich so schnell nicht mehr los, dem mehrdeutigen Ende sei Dank.

Leonardo DiCaprio und Cillian Murphy, Quelle: Warner Bros.
Aus dem wirklich großartig zusammenspielenden Ensemble wird jedoch nur DiCaprios Charakter durch seine Vergangenheit Tiefe geschenkt. Die restlichen Figuren mögen eindimensional gehalten sein, was aber der komplexen Haupthandlung dient. Ungeachtet dessen wirken einige wenige Plot-Fortschritte etwas konstruiert, beispielsweise wenn die neue Traum-Architektin Ariadne mit völliger Abgeklärtheit die Existenz der Extraction-Technik akzepiert. Vielleicht bietet in dieser Hinsicht ein potentieller Director’s Cut mehr logisches Füllmaterial; obwohl die Kritikpunkte natürlich bei weitem nicht den durch und durch positiven Gesamteindruck schmälern, den das Werk hinterlässt.

Urteil 9 / 10

Inception Teaser-Poster, Quelle: Worstpreviews
Ist der Film nun besser als Nolans letzter, The Dark Knight?: Was dem Traum-Thriller fehlt, sind lebendige Nebencharaktere wie Heath Ledger alias Joker oder Aaron Eckhart alias Two-Face; dafür bietet er noch mehr Tiefe und Originalität als Nolans Umsetzung des Batman-Stoffs. Auf jeden Fall ist es beruhigend zu sehen, dass sein Talent sowohl für unterhaltsame als auch anspruchsvolle Filme noch immer da ist. Inception ist damit Pflicht für jeden, der dieser Tage einen Kinobesuch plant.

Weite Kritiken und Meinungen zu Inception findet ihr natürlich wie immer auch bei Moviepilot.de.
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Percy Jackson - Diebe im Olymp Die Horrorblog Kritik zum Fantasy Streifen von Chris Columbus

Morgen erscheint das neue Fantasy Abenteuer Percy Jackson - Diebe im Olymp, bei dem Chris Columbus Regie geführt hat, überall auf DVD und Blu-ray. Ob die Fantasybuch Verfilmung aus dem Hause Warner Bros. ein echtes Fantasy Abenteuer oder nur eine langweilige Halbgöttergeschichte ist, könnt ihr in der folgenden Kritik lesen.

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Die mächtigste und tollste Waffe des Olymp, der Götterblitz des Zeus, ist verschwunden und aus irgendeinem Grund glauben alle, dass Percy Jackson (Logan Lerman), der Halbsohn des griechischen Wassergotts Poseidon, ihn gestohlen hat.

Was dieser Blitz genau kann und wieso jeder denkt, Percy Jackson hätte ihn gestohlen, wird erstmal nicht erklärt - irgendwelche Götter-Intrigen vermute ich. Erstmal folgt eine Blitzeinführung in das Leben des jungen Halbgotts. Auf die höchste Anweisung von Zeus darf kein Gott seine Kinder besuchen und so Lebt Percy bei seiner Mutter und ihrem trinkenden Ekelpaket-Freund in einer New Yorker Wohnung. Er ist nicht der Beste in der Schule, kann aber beim Museumsbesuch die altgriechische Inschrift problemlos lesen.

An diesem Tag soll sich sein Leben ändern, denn die Lehrerin die sich in eine schreckliche, graue, geflügelte Furie verwandelt, wird nicht das letzte und erst recht nicht das kleinste Monster bleiben, das ihn mit Gewalt zur Herausgabe des gestohlenen Blitzes zwingen möchte.
Da kommen noch große computer-animierte Monster und Götter, die zum Teil von recht bekannten Schauspielern dargestellt werden. Auch eine Reise in den Hades sowie in den Olymp selbst wird unternommen.

Uma Thurman als Medusa, Quelle: AllMoviePhoto
So versucht Uma Thurman als Medusa Percy und seine Freunde in Stein zu verwandeln. Doch Percy erhält auch Unterstützung von einem seiner Lehrer, der im Rollstuhl sitzt (Pierce Brosnan) und lernt beim Capture the Flag spielen im Halbgötter-Trainingscamp auch Stück für Stück seine Macht über das Wasser kennen.

Percy Jackson ist ein nett gemachter Fantasy-Film der versucht, im großen Stil den Zuschauer zu begeistern. Die Monster sind klasse gemacht, nicht zu klein und immer schrecklich und sauber animiert. Die Hilfsmittelchen von Percy sind auch nett in die Neuzeit transferiert. Wer hätte nicht auch gerne fliegende Chucks?
Leider schien es nicht so einfach, den Roman von Rick Riordan in 95 Minuten zu pressen und so gingen manche Details, zum Beispiel, wieso jeder denkt Percy hätte den Blitz geklaut, unter. Die Kernzielgruppe wird den Teenager Percy trotzdem toll finden, denn er hat übernatürliche Kräfte und kämpft für seine Familie.

Urteil 6/10

Percy Jackson - Diebe im Olymp erscheint am 16.07.2010 auf DVD und Blu-ray und ist ein nettes Fantasy Abenteuer für Fans. Weitere Meinungen zum Film findet ihr wie immer bei Moviepilot.

Nachtrag

Schon bevor der erste Percy Jackson Fantasy Roman die Druckerei erreichte hatte sich Warner Bros. die Rechte gesichert. Da Regisseur Chris Columbus auch schon zwei Harry Potter Teile gedreht hat, ist es sehr gut möglich, dass ein weiterer, oder gar mehrere weitere Teile, in Planung sind.
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Die Horde Die Horrorblog Filmkritik zum DVD Start

Quelle: Kinowelt Home Entertainment
Seit dem 1. Juli gibt es die aktuelle französische Zombie Apokalypse mit Gangstern und Cops Die Horde auf DVD und Blu-ray. Ich hab’ mir den Film angeschaut und euch eine kleine Kritik zu dem brutalen Horror-Streifen geschrieben. Viel Spass beim lesen und schauen!

Die Horde

Zu Beginn von Die Horde von Yannick Dahan und Benjamin Rocher ist da eine Gruppe knallharter französischer Cops, die Rache an dem brutalen Mord an ihrem Kollegen nehmen wollen. Kurzerhand bewaffnen sie sich bis an die Zähne und stürmen in ein fast verlassenes Hochhaus, welches liebevoll als Haufen Beton betitelt wird und in dem sich die Gangster versteckt halten.

Von Zombies überfüllter Eingang, Quelle: Kinowelt Home Entertainment
Leider bricht zeitgleich die Zombie-Apokalypse los und die Gruppe muss sich mit den ebenfalls nicht zimperlichen Gangstern zusammenschliessen und gegen die Zombies
kämpfen. Unterstützung bekommen sie später auch noch von einem Bewohner des Hauses den man als alten Haudegen bezeichnen könnte und der, wie die Gangster, gerne mal eine Line Koks zieht um sich zu stärken – ein trinkender, dicker Mann, der mit einer Spitzhacke die Zombies vermöbelt und dabei noch fiese Kommentare parat hat.

Die Horde ist ein brutaler Survival-Horror der nur in diesem schäbigen Hochhaus, mit seinen begrenzten Wegen nach unten und den engen Hausfluren spielt. Die Zombies sind schneller als in den klassischen Horrorfilmen und verspeisen ihre Opfer nicht an Ort und Stelle, sondern zerren sie in der Dunkelheit irgendwo hin. So spitzt sich der Film bis zum Ende zu und unklar ist, wer jetzt genau bis zum Ende durchhält: die harten Cops oder die Gangster?

Leider sind auch in der ab 18 Version ein paar harte Schnitte drin. So wird man doch daran erinnert, dass hier Hand angelegt wurde um den Zuschauer vor zu brutalen Szenen zu bewahren.

Urteil 6,5/10

Die Horde ist seit dem 1. Juli zu kaufen und durchaus eine Empfehlung wert. Es kommt nicht oft vor, dass Zombie-Filme so viel Action und auch Witz beinhalten und sich nicht zu ernst nehmen. Wirklich gute Arbeit von Yannick Dahan und Benjamin Rocher. Wer möchte, kann das Horrorblog unterstützen und über diesen Amazon Link zuschlagen und bei Moviepilot weitere Meinungen einholen.
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Predators - Die Horrorblog Filmkritik

Heute Abend startet nun endlich Nimród Antals und Robert RodriguezPredators in den deutschen Kinos und alle sind schon total gespannt, was wohl passieren wird, wenn Adrien Brody auf die Predator-Aliens losgeht. Wer wird gewinnen?

Predators

Was passiert, wenn die weltweit besten Kämpfer und Bösewichte aus Mafia, Militär, Knast und freier Wildbahn mit ihrer Lieblingswaffe und Arbeitskleidung ausgestattet, über einem fremden Dschungel abgeworfen werden? Natürlich beschießen sich die Deppen erstmal ordentlich, denn immerhin ist das das, was sie immer machen. Schießen, Kämpfen, Stänkern und so weiter. Nachdem geklärt ist, dass keiner so richtig weiß, wie sie dort gelandet sind, machen Sie sich auf den Weg durch den Dschungel - ohne ein genaues Ziel. Und hier fangen auch schon die ersten Probleme an, die ich mit Predators habe.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine ganze Weile warten muss, bis die erste Action passiert und die Jungs und das eine Mädel endlich zeigen können, was sie in ihrer Laufbahn als schießwütige Mistkerle gelernt haben. Dabei kommt es im Film ganz darauf an, ob man die Kommentare und Dialoge eher als platt oder witzig, oder sogar beides, empfindet. So ist es den Kämpfern natürlich egal wo diese Monster herkommen, sie werden auf jeden Fall abgeknallt.

Insgesamt gesehen, ist aber eher der letzte Teil des Films interessant, weil hier auch das Meiste passiert. In der ersten Hälfte stapft die Gruppe, mehr oder weniger ziellos, durch den fremden Dschungel. Ich hätte mir wesentlich mehr Action gewünscht oder wenigstens ein paar mehr Sci-Fi Elemente. Da hätte man mehr draus machen können!

Allerdings gibt es auch ein paar nette Überraschungen im Film. Adrien Brody zum Beispiel, den man eher nicht als den total harten Macker mit Kanone kennt, heizt den Predatoren mit antrainiertem Sixpack so richtig ein. Oder Laurence Fishburne, den alle sicherlich noch aus Matrix kennen, spielt den Geheimnisvollen. Aber spätestens, als der Abspann los rockt, wird einem klar, dass man nicht alles so ernst nehmen sollte.

Urteil 6/10

Auf Grund meiner anfänglichen Begeisterung für einen weiteren Predators Teil, wurden meine Erwartungen eher enttäuscht. Er ist etwas langweiliger als die anderen Teile, hat aber ein paar mehr Überraschungen parat und der Schritt zurück in den Dschungel ist ganz nett. Trotzdem bleibt Predators eher ein auf hohem Niveau produzierter B-Movie.
Predators ist ab heute, dem 08. Juli 2010, im Kino zu sehen!

Wer mit meiner Kritik nicht einverstanden ist uns sich vor dem Kinobesuch noch eine andere Meinung einholen möchte, dem sei die Predators Detailseite auf Moviepilot empfohlen.

Gewinnspiel

Für alle Predator und Comic Fans startet morgen Nachmittag wieder ein kleines Gewinnspiel im Horrorblog bei welchem ich die von Cross Cult spendierten Predator SC: Movie Prequel Comicbücher von David Lapham und Marc Andreyko.
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Twilight: Eclipse - Bis(s) zum Abendrot Die Horrorblog Kritik

Quelle: Filmofilia
Da ich selbst absolut kein Fan der Twilight-Reihe bin habe ich eine befreundete Redakteurin gebeten für mich auch die Twilight: Eclipse - Bis(s) zum Abendrot Pressevorführung zu gehen und eine Kritik zu schreiben. Das hat auch wunderbar geklappt und ich wette ihr seit schon total gespannt was sie zu dem dritten Teil sagt, der immerhin von David Slade, einem erfahrenen Horror/Thriller-Regisseur, gedreht wurde.

Twilight: Eclipse

Twilight: Eclipse ist ein Film mit Vampiren, Wölfen, jungen Frauen und ein bisschen Blut. Wer Lust auf knackige Action-Szenen hat, die mit cooler Rockmusik unterlegt sind, wird erstklassig bedient. Wer auf Milchbubis mit Milchmuckis steht, kann sich den Film auch anschauen. Und wer nicht genug von Romanzen zwischen bleichgesichtigen Vampiren und etwas weniger bleichgesichtigen Teenie-Prinzessinnen kriegen kann, ist an der richtigen Adresse.

Zugegeben: Eclipse war nicht die erste Teenager-Schmonzette, die ich mir reingezogen habe. Der Trailer verspricht einen halb-gruseligen, halb-ernstgemeinten Romance-Schocker mit ein bisschen Speed. Das kommt auch hin: in den ersten Dreißig Minuten des Films. Da nimmt der Plot Dreiecksgeschichte, Angriff einer Neugeborenen-Vampir-Armee, wichtige Lebensentscheidungen treffen Fahrt auf. Danach wirds ein bisschen öde.

Bella (Kristen Stewart), die Hauptfigur will unbedingt Vampirin werden - mit allen Konsequenzen. Ihr vampirischer Lover Edward (Robert Pattinson) will sie davon abhalten und (unverständlicher Weise) unbedingt heiraten, um mit ihr Sex haben zu können (Hallo?, wir sind im 21. Jahrhundert!). Dann gibt es noch Jacob (Taylor Lautner), der im Nebenjob Werwolf ist. Der liebt Bella auch total. Was ich echt nicht verstehen kann: Bella wirkt irgendwie blutleer, lustlos und ängstlich. Keine einzige Handlung, die dieses bedingungslose Verknalltsein von Edward und Jacob rechtfertigt.

Wie auch immer: Ich würde mich für Jacob entscheiden. Der hat so prächtige Muckis und besitzt auch kein T-Shirt um selbige zu bedecken. Da kann Edward überhaupt nicht mithalten, der sieht unter seinem Wollmantel bestimmt wie ein Gerippe aus und seine Augen leuchten immer so urinfarben.

Werwolf Gang mit Milchmuckis, Quelle: Filmofilia
Ach ja: Ein paar Spezial-Effekte hat der Film auch noch. Die Wölfe sind alle computeranimiert und sehen echt unrealistisch groß aus. Wie in den anderen Twilight-Filmen wird auch ein bisschen Tiger & Dragon-mäßig durch die Luft gesurft und die Neugeborenen-Vampire zerscheppern total schön, wenn sie gekillt werden.

Also: Der Film ist sehenswert, wenn man erstens: Kinder hat und ihn sowieso schauen muss (da gibts echt schlimmeres), zweitens: aus irgendeinem Grund Vampire ohne spitze Eckzähne sehen will und drittens: Gerade nichts Besseres zu tun hat, weil die WM vorbei ist.

Twilight: Eclipse - Bis(s) zum Abendrot startet am 15. Juli über den Concorde Filmverleih in allen deutschen Kinos. Andere Meinungen findet ihr zum Beispiel auf Moviepilot.de und wer sich noch nicht satt gesehen hat kann sich hier über 200 Bilder aus dem Fantasy Liebesfilm reinziehen.

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